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Yoga-Workshop: Von der Matte in die Welt – Yoga als Praxis der Ermächtigung
Macht verstehen, Strukturen erkennen, bewusst handeln Für Übende und Lehrende
Dozentin: Therese Heinisch
Yoga ist mehr als Bewegung und Atemübungen – er ist eine jahrtausendealte Praxis, die tief in Fragen von Kraft, Kontrolle und Befreiung verwurzelt ist. Doch was bedeutet Macht im Yoga eigentlich? Und wie begegnet sie uns – auf der Matte, im Unterrichtsraum, in der Guru-Schüler*in-Beziehung?
Dieser Workshop lädt ein, genauer hinzuschauen. Gemeinsam erkunden wir, wie Machtdynamiken im Yoga wirken – historisch, philosophisch und ganz konkret im eigenen Alltag. Wir fragen: Wo erlebe ich Macht? Wo übe ich sie aus? Und wie kann ich bewusst und verantwortungsvoll damit umgehen?
Der Workshop verbindet Theorie und Praxis: Kurze Impulse aus Yogaphilosophie und Sozialtheorie wechseln sich ab mit Asana-Sequenzen, Meditation, Körperwahrnehmungsübungen und Reflexionsmethoden. Ein besonderer Fokus liegt auf der eigenen gelebten Erfahrung – als Praktizierende*r und als Lehrende*r.
Inhalte:
• Macht in der Yogaphilosophie – von übernatürlichen Fähigkeiten bis zu Guru-Dynamiken
• Machtbegriffe von Weber, Arendt und Foucault – verständlich und praxisnah
• Eine Asana-Sequenz als Machtexperiment: Wer führt, wer folgt, wer entscheidet?
• Das Soziale Rad – die eigene gesellschaftliche Position und Privilegien erspüren
• Warum Yoga anfällig für Missbrauch ist – und was wir gemeinsam dagegen tun können
• Visualisierung: Wie sieht eine Yogapraxis aus, die wirklich befreit?
Für wen: Alle, die Yoga praktizieren oder unterrichten und bereit sind, die eigene Praxis kritisch und neugierig zu betrachten. Keine Vorkenntnisse in Philosophie nötig. Yogakleidung empfohlen.
1 Nachmittag (4 Unterrichtsstunden) | Sonntag
Beginn: 08.11.2026 | 15:00 bis 18:00 Uhr
Claudia Stern
Tel. 0731 1530-27
stern@vh-ulm.de
ab 10 Teilnehmer*innen
noch freie Plätze
44,00 €

