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Mitgestalten
Asiya Sabadash, 2024/25 FSJ Kultur an der vh Ulm, aktuell freie Mitarbeiterin im Bereich Öffentlichkeitsarbeit
Meine Verbindung zur vh begann 2022, als ich wegen des Ukraine-Kriegs nach Ulm fliehen musste. Auf der Suche nach einem Ort zum Deutschlernen fand ich glücklicherweise einen Platz an der vh – hier begann mein neues Leben in Ulm. Nach all der Aufregung der Flucht war die vh für mich von Anfang an ein angenehmer Ort der Ruhe – ein Ruhepol voller Leben, Aktivitäten und Begegnungen. Durch Angebote wie den »Deutsch-Treff« und den »Theater-Treff« lernte ich viele Menschen kennen und erlebte die vh als offenen Ort der Gemeinschaft. Auch bei der Ausstellung »Bring dein Ding« machte ich mit: Mit meiner Pfad- finder-Krawatte erzählte ich gemeinsam mit anderen meine Migrationsgeschichte. Diese positiven Erfahrungen bestärkten mich darin, 2024/25 ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ Kultur) an der vh zu machen. In diesem Jahr konnte ich viele spannende Menschen treffen, Veranstaltungen mitgestalten und ein eigenes Videoprojekt über die vh umsetzen. Heute arbeite ich nebenberuflich weiter hier – vor allem im Videobereich. Mit meiner eigenen filmischen Handschrift gestalte ich so das aktuelle Erscheinungsbild der vh mit. Besonders schätze ich, dass mir von Anfang an viel Freiheit und Vertrauen geschenkt wurde. Endlich konnte ich mein Wissen praktisch anwenden. Der vh wünsche ich, dass sie ihre besondere Individualität bewahrt und sich zugleich weiter mit der Zeit entwickelt.

»Eine Phase des unstrukturierten Machens und Ausprobierens«: Der »Offene Samstag« in den 1970er Jahren.
© Archiv vh Ulm

Das EinsteinHaus als Treffpunkt der Ulmer Jugend, 1970er Jahre.
© Archiv vh Ulm
Mitgestalten heißt an der vh Ulm: Teilnehmende sind hier kein passives Publikum, sondern werdenzu aktiven Akteur*innen. Der Club Orange lädt bei Veranstaltungen ausdrücklich dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und Positionen auszutauschen. Podiumsgespräche und partizipative Ausstellungen eröffnen Räume, in denen eigene Perspektiven eingebracht, diskutiert und sichtbar gemacht werden. Kursteilnehmen- de präsentieren regelmäßig ihre Arbeiten – kreativeTexte, künstlerische Projekte oder ihr musikalisches Können – vor Publikum. Die vh Ulm versteht sich als Ermöglichungsort. Wer einen Hauptschulabschluss nachholt, in der Grundbildung neu ansetzt oder in der Kinder- und Jugendkunstschule kontiki erste kreative Schritte wagt, erlebt Selbstwirksamkeit. Hier wird spürbar, dass die eigene Stimme zählt und dass Lernen Veränderung bewirken kann. Das Programm der vh Ulm entsteht im Dialog mit den Menschen, die hier lernen, arbeiten und sich enga- gieren. Impulse aus der Zivilgesellschaft fließen ebenso ein wie Ideen aus den Akademien, in denen Teilnehmende Inhalte aktiv mitentwickeln. »Einmischung erwünscht« ist dabei nicht nur ein Schlagwort, sondern gelebte Praxis. So bleibt die vh Ulm ein Ort, an dem Bildung, Kultur und Beteiligung zusammen- finden – und Menschen ihre Volkshochschule bewusst mitgestalten.
»Für mich ist die vh ein Ruhepol voller Leben, Aktivitäten und Begegnungen.« Asiya Sabadash, 2024/25 FSJ Kultur an der vh Ulm, aktuell freie Mitarbeiterin
»Für mich ist die vh ein Ruhepol voller Leben, Aktivitäten und Begegnungen.«
Asiya Sabadash, 2024/25 FSJ Kultur an der vh Ulm, aktuell freie Mitarbeiterin

