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Ausgründungen

Gabriele Mreisi, erste Leiterin der Freiwilligenagentur »engagiert in ulm«

Mit der vh Ulm verbinde ich meinen Einstieg ins Berufsleben – und zugleich einen Ort, an dem ich mich immer wohlgefühlt habe. Hier fanden unzählige Begegnungen, inspirieren- de Abende und spannende Veranstaltungen statt, zu denen ich bis heute regelmäßig gehe: Konzerte, Lesungen und vieles mehr.  Über meine berufliche Tätigkeit kam ich zum Thema bürgerschaftliches Engagement, das in vielen Städten Baden-Württembergs stärker verankert werden sollte – damals sprach man nicht mehr vom Ehrenamt, sondern eben von Engagement. Lothar Heusohn fragte mich, ob ich in diesem Feld mitarbeiten wolle, und so landete ich bei der »Bürgeragentur Zebra«, wo ich viele Jahre als Projektmitarbeiterin tätig war. Ein glücklicher Zufall führte dann zu einem großen Schritt: Ein Ulmer Ehepaar vermachte der »Ulmer Bürgerstiftung« ein Haus – mit der Auflage, den Erlös der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zu widmen. So entstand die Idee einer neuen Freiwilligenagentur an einem zentralen Ort. Die vh bot sich an. Gemeinsam mit einer Studentin und anderen Mitwirkenden entwickelte ich das Konzept: Das Herzstück sollte eine Infostelle sein, mindestens 20 Stunden pro Woche geöffnet und von Ehrenamtlichen betreut. 2010 wurde sie im Erdgeschoss der vh eröffnet – »engagiert in ulm«. Im EinsteinHaus waren wir rund sieben Jahre aktiv. Bis heute ist die vh Ulm eine wichtige Partnerin von »engagiert in ulm«. Gemeinsam haben wir die Akademie für bürgerschaftliches Engagement ins Leben gerufen – ein Ort, an dem sich bürgerschaftlich Engagierte weiterbilden und qualifizieren können. »Die vh Ulm ist für michein offener, lebendiger Ort – ein Ort, der Menschen verbindet, inspiriert und das bürgerschaftliche Engagement stärkt.«

Das EinsteinHaus ist mehr als ein Gebäude. Es ist ein öffentlicher Raum im Zentrum Ulms: sichtbar, zugänglich, durchlässig. Seit acht Jahrzehnten kommen hier Menschen zusammen, die ihre Ideen diskutieren und daraus etwas Eigenes entwickeln. Es entstanden aus der vh Ulm Vereine, Initiativen und Gruppen, die das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Stadt prägten und prägen. Diese Ausgründungen resultieren aus einem klaren Bildungsverständnis und der Rolle der vh Ulm als offener Ort. Meist startet es klein: eine Idee, ein Treffen, ein Arbeitskreis, ein Projekt oder ein Kurs. Menschen mit gemeinsamen Interessen tauschen sich aus und setzen Ideen um. Die vh Ulm stellt dafür Räume im EinsteinHaus zur Verfügung – zentral gelegen und niedrigschwellig. Viele Initiativen nutzen zunächst vh- Räume und Netzwerke. Sie wurden meist eigenständig, behielten aber oft die vh Ulm als Partnerin. Dieses Modell fördert Engagement: Bildung führt direkt zu praktischem Handeln. 

 

Einige Ausgründungen 

1952  »Aktion Sandfloh« zum Bau von Spielplätzen 

1953  »Hochschule für Gestaltung« (HfG) 

1954  »gutes spielzeug«ab 1955 »spiel gut« Arbeitsausschuss Gutes Spielzeug 

1955  »Elternschule« 

1978  »Arbeitskreis Ausländischer Kinder« 

1982  »Lateinamerika-Komitee Ulm« 

2010  »engagiert in ulm« Ulmer Freiwilligenagentur 

2012  »teatro International« 

Die vh Ulm ist für michein offener, lebendiger Ort – ein Ort, der Menschen verbindet, inspiriert und das bürgerschaftliche Engagement stärkt.« Gabriele Mreisi, Erste Leiterin der Freiwilligenagentur »engagiert in ulm« 

»Die vh Ulm ist für michein offener, lebendiger Ort – ein Ort, der Menschen verbindet, inspiriert und das bürgerschaftliche Engagement stärkt.«

Gabriele Mreisi, erste Leiterin der Freiwilligenagentur »engagiert in ulm«
 

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