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Podiumsgespräch: LEBEN VON UND MIT DER KUNST
Diskussionsabend mit vier Künstler*innen und Kunstschaffenden
In Kooperation mit dem Kepler-Gymnasium
Gilt die Kunst heute noch als „brotlos“ oder ist sie längst ein zukunftsfähiger Beruf?
Wir diskutieren an diesem Abend unter Einbeziehung der Fragen des Publikums die persönlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen des kreativen Schaffens in einer lockeren Gesprächsrunde. Dabei wird es um den individuellen Weg zur Kunst gehen, die eigene Kunst im Verhältnis zum Kunstmarkt und welche Wege man gehen und welche unterstützt werden, wenn man seiner Leidenschaft für die Kunst folgt.
Für alle, die sich für die eigene künstlerische Entwicklung und Erfahrungen anderer damit interessieren, ohne Altersbeschränkung.
Die eingeladenen Gäste sind alle gebürtig aus Ulm und ehemalige Schüler*innen des Kepler-Gymnasiums
Mit dabei:
Elif Çelik (*1997) ist Absolventin der ABK Stuttgart und der Kunstakademie Karlsruhe. In ihrer eigenen, international ausgestellten Arbeit fokussiert sie sich auf Fragen zu Herkunft, Zugehörigkeit und ihrer deutsch-türkischen Identität. Ihre Lehre an der ABK Stuttgart wird durch das renommierte Mathilde-Planck-Lehrauftragsprogramm gefördert, das herausragende Frauen auf dem Weg zur Professur unterstützt.
Marie-Luise Mayer (*1992) Kuratorin und Expertin für Fotografie aus Berlin. Sie arbeitet als Ausstellungsmanagerin im bekannten Fotomuseum Fotografiska Berlin, wo sie moderne Foto-Schauen plant und junge Talente fördert.
Jonas Seif alias „Milo“ ein Stuttgarter Urban-Art-Künstler, der für seine großformatigen expressiven Fassadengestaltungen bekannt ist. In seinen Arbeiten verbindet er klassisches Graffiti-Stylewriting mit malerischen Elementen und semi-realistischen Motiven. Seine vielschichtigen Werke im öffentlichen Raum fokussieren sich häufig auf soziale und gesellschaftliche Themen.
Dennis Buck (*1989) ist ein Berliner Künstler, der für seine humorvollen, haptischen Reliefs aus farbigem Industriesilikon bekannt ist. In seinen Werken verbindet er Malerei mit Popkultur, indem er autobiografische Elemente wie die eigene Unterschrift, Tagebuchfragmente und deformierte Raster verarbeitet. Durch das Zelebrieren des unperfekten Amateurs bricht er bewusst akademische Kunststrukturen auf.
Termin: Donnerstag, 19.11.2026 | 19:00 Uhr
Tanja Nova
Tel. 0731 1530-34
nova@vh-ulm.de
Preis
Eintritt frei

