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Politik

Online-Vortragsreihe »Citizen Science – Mein Beitrag zum Artenschutz«

Jeder Fund zählt – Amphibien und Reptilien in Baden-Württemberg gemeinsam erfassen Impulsvortrag mit anschließender Diskussion Nadine Hammerschmidt, Beatrice Kämpf

Eine Reihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg

Nadine Hammerschmidt, Staatliches Naturkundemuseum Stuttgart, und Beatrice Kämpf, Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
Seit April 2014 koordinieren das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart und die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) gemeinsam die »Landesweite Artenkartierung – Amphibien und Reptilien« in Baden-Württemberg, unterstützt von Naturschutzverbänden und zahlreichen ehrenamtlichen Kartiererinnen und Kartierern. Ziel des Projekts ist die systematische Erfassung der Verbreitung von Amphibien- und Reptilienarten in einem landesweiten 5 × 5 km-Raster. Im Fokus stehen insbesondere Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, für die regelmäßig Daten zum Erhaltungszustand an die Europäische Union berichtet werden müssen; seit 2025 werden zusätzlich Begleitarten systematisch berücksichtigt. Alle Beobachtungen werden über ein Online-Portal gemeldet und bilden eine wichtige Grundlage für Naturschutz, Planung und Biodiversitätsforschung in Baden-Württemberg.

Nadine Hammerschmidt studierte Biologie an der Uni Hohenheim, danach freie Mitarbeit bei Gutachterbüros, Diplomarbeit über Mauereidechsen bei Büro Lauffer in Offenburg, Volontariat am SMNS-Herpetologie, seit 2014 LAK Projektkoordinatorin am SMNS.

Beatrice Kämpf studierte Master Biodiversität und Umweltbildung an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe, Forschungsprojekt Neotene Teichmolche. Weiterhin studentische Mitarbeit bei Gutachterbüros. Seit August 2023 bei der LUBW im Sachgebiet 25.1 Artenschutz – zuständig für LAK Amphibien und Reptilien, Libellen und Invasive Arten




Inhalte »Citizen Science – Mein Beitrag zum Artenschutz«:

Der globale, nationale und lokale Verlust an Biodiversität ist eines der drängendsten Probleme unserer Gesellschaft. Auch in Baden-Württemberg haben die Zahl und die Häufigkeit der im Land vorkommenden Arten stark abgenommen.
Die digitale, kostenfreie Vortragsreihe zu diesem Thema steht im Rahmen des „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ zur Verfügung. Erhalten, was uns erhält“ – das ist der Leitsatz des »Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt«, in dem die Landesregierung Baden-Württemberg zahlreiche Projekte zur Erhaltung der Biodiversität angestoßen und gebündelt hat. Um die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unser aller Leben einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, wurden in Kooperation mit dem baden-württembergischen Landesverband der Volkshochschulen Vorträge zu unterschiedlichen Themen konzipiert. Den Teilnehmenden sollen die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie sich aktiv ehrenamtlich beteiligen können, unser Wissen um die biologische Vielfalt zu erweitern und sie zu erhalten.

Format

Nach dem Impulsvortrag folgt eine moderierte Diskussion unter Einbeziehung des Publikums. Die Veranstaltung wird via Livestream übertragen. Zuhörer*innen können über ein Fragetool Fragen stellen. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet (Teilnehmende sind nicht sichtbar).
Die Teilnehmer*innen bekommen den Zugangslink zugesendet. Die Teilnehmenden benötigen einen PC, Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss.

Datum | Uhrzeit
Termin: Donnerstag, 15.10.2026 | 18:00 Uhr
Ort

online

Kurs-Nummer

26H0108111

Informationen zur Veranstaltung

Daniel Kanzleiter
Tel. 0731 1530 24
kanzleiter@vh-ulm.de

Plätze

ab 0 Teilnehmer*innen
noch freie Plätze

Preis

Eintritt frei

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