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Frieden vorbereiten – aber wie?
Wider das Mantra der »Kriegsertüchtigung«
Dozent: Dr. Heinz Klippert
Im Rahmen der Ulmer Friedenswochen
In Zusammenarbeit mit Sicherheit neu denken
Dr. Heinz Klippert sieht die aktuelle Aufrüstungs-, Sanktions- und Kriegsertüchtigungs-Politik als hoch riskantes Spiel mit dem Feuer und plädiert angesichts der damit verbundenen Eskalationsgefahren und Kriegsrisiken für ein entschiedenes Hinterfragen dieses Konfrontationskurses in Schulen und Gesellschaft.
In seinem Vortrag problematisiert Klippert das ausgeprägte „Gut-Böse-Denken“, wirft einen zornigen Blick auf die verheerenden Kriegsfolgen, hinterfragt die aktuelle Kriegslogik und Rüstungsoffensive und tritt für einen reflektierten Pazifismus ein, der vorrangig auf Kriegsprävention und gewaltfreie Konfliktlösung zielt und eine entsprechend akzentuierte Bildungsarbeit vorsieht.
Klippert liefert fundierte Problemanzeigen, Analysen und Denkanstöße, die verdeutlichen, dass Friedensbildung mehr sein muss als einseitige Wehrdienst-Werbung und mentale und emotionale Kriegsertüchtigung. Kriege sind nie alternativlos! Da-für ein Bewusstsein zu schaffen, ist Ziel und Anspruch des Vortrags.
Zur Person
Dr. Heinz Klippert ist promovierter Ökonom, studierter Soziologe, ausgebildeter Gymnasiallehrer, Lernforscher, Lehrerbildner und Verfasser zahlreicher Bücher zu aktuellen Bildungsfragen, neuen Lernmethoden und sozialethischen Themen - darunter das neue Werk „Frieden sichern?! Anleitung zur Belebung pazifistischen Denkens“.
Termin: Dienstag, 15.09.2026 | 19:30 Uhr
Daniel Kanzleiter
Tel. 0731 1530 24
kanzleiter@vh-ulm.de
ab 0 Teilnehmer*innen
Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.

