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Kursvielfalt
Ingrid Hassler, Mitarbeiterin Kundenservice
»Möchten Sie eine Sprache lernen, lieber etwas mit Bewegung – oder doch etwas Künstlerisches?«
Die Vielfalt im Kursangebot der vh ist enorm und auf den ersten Blick vielleicht gar nicht vollständig zu erfassen. Selbst nach über zehn Jahren an der Anmeldung werde ich immer wieder überrascht: Jedes Semester kommen neue, spannende Kurse hinzu, die ich so noch nie gebucht habe. Viele wissen zum Beispiel nicht, dass man bei uns auch Musikinstrumente lernen kann – von »Klavier am Nachmittag« bis zu »Mittelalterliche Leier«. Es gibt Kurse zu »Gartengestaltung«, »Künstlicher Intelligenz«, »Bridge- Spielen« oder zahlreiche Kochworkshops, wie beispielsweise »Fermentation«. Und wo sonst kann man gleich drei Sprachen parallel lernen – Spanisch, Italienisch und Portugiesisch? Mein persönlicher Favorit ist »Yoga in der Mittagspause«: kurz raus aus dem Arbeitsalltag, entspannt zurück an den Schreibtisch. Zur vh bin ich über die Frauenakademie gekommen, als ich mich beruflich neu orientieren wollte. Während dieser Zeit wurde ich ehrenamtlich für den neu gegründeten Verein »engagiert in Ulm« tätig, der damals sein erstes Büro in der vh hatte. Kurz darauf wurde die Stelle an der Anmeldung frei – und ich bin geblieben. Heute laufen viele Anmeldungen online, der Chatbot erleichtert die Kursfindung zusätzlich. Besonders viel persönlichen Kontakt gibt es bei »Deutsch als Fremdsprache« oder beratungsintensiveren Kursen. Schön ist es immer, wenn jemand sagt: »Ich bin jetzt in Rente – was kann ich tun?« Dann schöpfen wir aus dem Vollen. Die vh ist für mich ein Spiegel der Gesellschaft und zugleich ein Ermöglichungsort: für Lernen, Begegnung, Veränderung und neue Impulse – in jeder Lebensphase.

Inge Scholl erläutert Teilnehmer*innen der Arbeitsgruppe »Industrieformen« den Unterschied zwischen »guter« und »schlechter« Form, 1950.
Foto: Hannes und Ike Rosenberg
© Museum Ulm / HfG-Archiv und Hannes und Ike Rosenberg

Quergestreift oder längsgestreift? Der Modekurs von Irm Lindström beantwortet die Fragen, was man zu welchem Zweck tragen soll, 1950.
Foto: Hannes und Ike Rosenberg
© Museum Ulm / HfG-Archiv und Hannes und Ike Rosenberg

Hans Werner Richter, Kurs über »Moderne Literatur«. Im Hintergrund das von HAP Grieshaber für die Ulmer Volkshochschule gestaltete »Ulmer Tuch«, 1950.
Foto: Hannes und Ike Rosenberg
© Museum Ulm / HfG-Archiv und Hannes und Ike Rosenberg
Die Vielfalt und Anzahl der Kurse an der vh Ulm hat sich im Laufe der Jahre stark gewandelt. Ein Blick zurück auf den Beginn im Mai/Juni 1946 zeigt ein Programm, das klar auf demokratische Bildung ausgerichtet war. Zu den ersten Kursen zählten Natur und Geist, Deutsche Dichtung, Sozialismus und Metalle. Ergänzt wurde das Angebot durch Arbeitsgemeinschaften wie Moderne Kunst und ein »Tabakskollegium«. Im Februar 1951 wurden erstmals Wunschkurse eingeführt: Teilnehmende konnten Inhalte vorschlagen, die aufgrund begrenzter finanzieller Mittel nicht ins reguläre Programm aufgenommen werden konnten, aber mit Kostenbeteiligung realisiert wurden. Die ersten Wunschkurse beschäftigten sich mit Latein, Griechisch und Graphologie. Der Fachbereich »Sprachen« wuchs in den folgenden Jahrzehnten deutlich: Gab es 1956 lediglich Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch, können heute 30 Sprachen an der vh Ulm gelernt werden – in Präsenz, online oder hybrid. »Bildung für alle« wird durch kostenfreie Veranstaltungen ermöglicht, die barrierefreien Zugang zu Politik, Kultur und Sprache schaffen. Offene Angebote wie beispielsweise »Sprachen-Treffs«, »Deutsch mit Kick« oder »Kreativabende« laden Menschen aus Ulm und den Ortschaften ein, sich auszutauschen und neue Kontakte in entspannter Atmosphäre zu knüpfen.
»Die vh ist für michein Spiegel der Gesellschaft und zugleich ein Ermöglichungsort.« Ingrid Hassler
Mitarbeiterin Kundenservice
»Die vh ist für michein Spiegel der Gesellschaft und zugleich ein Ermöglichungsort.«
Ingrid Hassler, Mitarbeiterin Kundenservice

