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Yoga-Seminar: Herzensweite –- Metta-Meditation und die philosophischen Wurzeln des Hatha-Yoga
Für fortgeschrittene Übende und Lehrende
Dozentin: Therese Monika Heinisch
Kurzbeschreibung
Metta, die buddhistische Praxis der liebenden Güte, und Hatha-Yoga entspringen unterschiedlichen Traditionen und teilen doch eine gemeinsame Wurzel: das Bemühen, den Geist zu klären und das Herz zu öffnen. An diesem Tag steigen wir tief in beides ein, in die philosophischen Grundlagen der Metta-Meditation und in die Frage, wie sich ihre Haltung im eigenen Hatha-Yoga wiederfindet und vertiefen lässt.
Worum es geht
Wir beginnen mit dem philosophischen Hintergrund der Metta-Meditation: ihrer Herkunft in der buddhistischen Lehre, den Texten, in denen sie überliefert ist, und der Bedeutung von Begriffen wie Metta und den Brahmaviharas. Dieser Teil ist keine bloße Einführung, sondern eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Denken, das der Praxis zugrunde liegt. Das ist Grundlage dafür, dass die Meditation selbst an Tiefe gewinnt.
Darauf aufbauend widmen wir uns ausgiebig der Praxis selbst: wir üben Asana und Hatha-Yoga, wir üben Metta-Meditation, stille Meditation und Gehmeditation. Es geht nicht um einen kurzen Einblick, sondern um wirkliches Eintauchen in unterschiedliche Formen und Qualitäten der Praxis.
Den dritten Schwerpunkt bildet die Verbindung zwischen Hatha-Yoga und Metta bzw. der buddhistischen Philosophie dahinter: Wir arbeiten heraus, wo sich die Brahmaviharas – Metta, Karuna, Mudita und Upekkha – auch in der Yoga-Philosophie wiederfinden, und stellen diese Bezüge gemeinsam her.
Für wen
Dieses Seminar richtet sich an fortgeschrittene Yoga-Übende und Yoga-Lehrende, die bereit sind, sich auf philosophische Tiefe ebenso einzulassen wie auf intensive Meditationspraxis. Vorerfahrung in Meditation ist von Vorteil.
1 Tagesseminar (8,67 UStd.)
Samstag, 10. Juli 2027, 9:30 bis 13 Uhr
und 15 bis 18:00 Uhr
Claudia Stern
Tel. 0731 1530-27
stern@vh-ulm.de
ab 10 Teilnehmer*innen
noch freie Plätze
96,00 €

