VH Ulm

Sommerschule für Menschen mit Behinderung

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Sommerschule. Bildungskurse für Menschen mit Behinderung oder Lernschwierigkeiten

Internet und E-Mail, Englisch, Umgang mit Stress und Ärger – für die meisten Menschen sind solche Kursangebote selbstverständlich. Ganz normal eben. Und für Menschen mit (geistiger) Behinderung? Können auch sie teilnehmen am ganz normalen, alltäglichen Leben? Außerhalb des »beschützenden« Wohnheims? Mitten im Leben – dort, wo all die Anderen sind? Die nicht-behinderten Menschen?

Viel zu selten. Weil viel zu oft viel zu viele Hindernisse da sind, organisatorische, finanzielle, bauliche und soziale. Deshalb die Idee: »Sommerschule. Bildungskurse für Menschen mit geistiger Behinderung oder Lernschwierigkeiten … aus Ulm und Ulm herum.« 

Zum ersten Mal 1999 und seitdem jedes Jahr wieder. Mitten in der Stadt, mitten in der Volkshochschule, dort, wohin auch all die »Anderen« gehen, mitten im Leben. Die »Sommerschule« will ein »Ermöglichungsort«sein. Menschen mit Behinderung sollen in Bildungskursen neue, vielfältige Erfahrungen und Eindrücke sammeln können und sich als lernende und kreative Menschen erleben. So steht die »Sommerschule« für zweierlei: Dafür, dass das Recht auf Bildung kein Anspruch ist, der einige ein- und andere ausschließt. Und dafür, dass Bildung etwas Umfassendes ist.

Zunächst war sie ein Experiment. Doch heute ist sie (fast) eine Selbstverständlichkeit, normaler Bestandteil der Ulmer Volkshochschule. Mit ihren Kursen vom »Bewegen und Entspannen« bis zum »Selbstständig wohnen«, vom »Kochen lernen« bis zur »Reise nach London«, von der »Geschichtenwerkstatt« bis zu »Politik aktuell«.