

Europäische Lernpartnerschaft (Projekt GRUNDTVIG 2) "Assessment for adult educators in non-formal education"
Am Projekt sind Erwachsenenbildungseinrichtungen aus sechs europäischen Ländern beteiligt. Dies sind das Schulungszentrum António Sérgio aus Lissabon/Portugal, das Zentrum der Bildungsstudien an der Vytautas Magnus Universität in Kaunas/Litauen, das Europazentrum in Graz/Österreich, das Büro für Europäische Initiativen in Lodz/Polen sowie das Zentrum für Europäische Integration in Bukarest/Rumänien. Zentraler Punkt des Projekts ist es, neue Bewertungsmethoden für den Unterricht an informellen Bildungseinrichtungen zu erarbeiten und in die Praxis umzusetzen. Unter formellem Lernen wird dabei das Lernen im öffentlichen Bildungssystem verstanden. Informelles Lernen hingegen ist »die Sammelbezeichnung für alle Formen des Lernens, die in der gesamten Umwelt außerhalb des formalisierten Bildungswesens stattfinden«. Unter dem Aspekt von lebenslangem Lernen kommt gerade dem informellen Bildungssektor in unserer Gesellschaft eine immer größere Bedeutung zu.
Da die traditionellen Beurteilungsmethoden des formalen Bildungssektors sehr wenig Gemeinsamkeiten mit dem Lehr- und Lernprozess im Bereich informeller Bildung zu tun haben, ist es Ziel des Projekts Dozenten und Lernenden die passenden Instrumente für eine erfolgreiche Lernerfolgskontrolle an die Hand zu geben. Die teilnehmenden Partner haben dabei den Ansatz des Portfolio als Bewertungsmethode gewählt. Je nach Unterrichtsfach in den verschiedenen Einrichtungen (in Portugal beispielsweise Englisch als Fremdsprache, in Rumänien Ausbildung von Religionslehrern, in Deutschland allgemeine Dozentenfortbildung) wurden dabei verschiedene Portfolios entwickelt und in der Praxis erprobt.
Ziele des Projekts:
Weitere Informationen: http://www.aaenfe.org